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Die Studiokopfhörer

Wir zeigen die besten und beliebtesten Modelle aus den verschiedensten Bereichen. Egal ob Studio kopfhörer für das eigene Tonstudio / Homerecording-Studio, DJ-Kopfhörer oder qualitativ hochwertige HiFi-Kopfhörer.

Wir erklären, worauf es beim Kauf ankommt und wie Sie die perfekten Geräte für hohe Ansprüche finden. Unsere Testberichte helfen außerdem dabei, die einzelnen Modelle richtig einschätzen zu können. Somit findest du die besten Studiokopfhörer für jede Lebenslage – in bester Qualität.

Preis-Leistungs-Sieger

Sony MDR-7506

Studiokopfhörer für dass Tonstudio / Homestudio

Das eigene Tonstudio einrichten – das ist der Traum für eine Vielzahl an Musikern, Podcastern und YouTubern. Das Produzieren von Sound und Musik ist eine Kunst für sich, die viel Übung und Wissen erfordert. Anderenfalls ist natürlich auch das entsprechende Equipment wichtig für die bestmögliche Qualität der Aufnahmen. Zum Mixen und Mastern der Recordings ist ein guter Studiokopfhörer essentiell wichtig. Nur so kann man hören, wie der Sound wirklich klingt und an welchen Stellschrauben noch gedreht werden muss.

Studiokopfhörer verfügen in der Regel über eine hohe Ohm-Zahl bei der Impendanz, da Rauschen oder andere Störfaktoren bei einem hohen Widerstand nicht so leicht übertragen und abgespielt werden. Entsprechend hochwertige Vorverstärker für die Kopfhörer werden benötigt. Wer nicht ohnehin schon externe Vorverstärker (auch PreAmps benannt) nutzt, sollte sich ein Audio Interface mit entsprechend guten Vorverstärkern zulegen.

Eine Kaufberatung

Beim Homestudio einrichten kommt man irgendwann an den Punkt, dass man Studiolautsprecher oder eben Studiokopfhörer anschaffen muss. Diese Geräte sind wichtig zum Abmischen und Mastern der Aufnahmen. Nur wer den Sound hört, wie er wirklich in Natura klingt, kann den Sound entsprechend im Zuge der Nachbearbeitung verbessern. Dafür braucht es gute Studiokopfhörer, die die Aufnahmen ungefärbt wiedergeben.

Beim Studiokopfhörer-Kauf gibt es vieles zu beachten. Insbesondere die Bauweise der Kopfhörer, sowie deren genaue Ausgestaltung und die technischen Daten spielen eine wichtige Rolle. Einsteiger fühlen sich hier leicht überfordert: Die technischen Daten und Fakten sind für Einsteiger kaum zu überblicken. In unserem Kopfhörer Kaufratgeber zeigen wir, worauf es wirklich ankommt.

Unsere Studiokopfhörer-Empfehlung

Beyerdynamic DT 1770 PRO

Die Bauweise: Geschlossen, halboffen oder offen

Die Bauweise bei einem Studiokopfhörer ist sehr wichtig. Hier entscheidet sich, für welche Aufnahmeumgebung und für welche Art von Aufnahmestudio sich das Produkt eignet.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Bauarten an Kopfhörern: Geschlossen, halboffen und offen. Die Unterschiede sind gravierend und entscheiden über die Eignung eines Produkts für die eigenen Ansprüche.
Studiokopfhörer kaufen

Studiokopfhörer kaufen

Bei einem geschlossenen Kopfhörer umspannt die Hörmuschel die Ohren des Anwenders komplett. Im Inneren sind die Kopfhörer gut gedämmt. Das schützt vor störenden Hintergrundgeräuschen und ermöglicht es dem Nutzer, sich ganz und gar auf die Aufnahmen zu konzentrieren. Die Ausbreitung des Schalls ist hier jedoch nicht optimal – andere Kopfhörer ohne geschlossene Bauweise übertragen meist etwas mehr Details und Klangfacetten.

Offene Kopfhörer hingegen verfügen über ein exzellentes Klangbild. Hier wird der Sound am besten wiedergegeben – jeder Ton wird genau so abgehört, wie er aufgenommen wurde. Andererseits ist die Schalldämmung von Hintergrundgeräuschen hier kaum bis gar nicht vorhanden. Im (oft unruhigen) Homerecording-Studio kann das dazu führen, dass störende Hintergrundgeräusche mit gehört werden. Das stört beim Abhören der Aufnahmen.

Eine gute Alternative zu den beiden extremen Bauweisen stellt die sogenannte halboffene Bauweise dar. Ein bekannter Vertreter dieser Bauart sind die AKG K240 Studiokopfhörer. Hierbei werden die Vorteile der beiden anderen Bauarten kombiniert: Die Schalldämmung von geschlossenen Modellen wird mit dem natürlichen Klangcharakter der offenen Geräte kombiniert. So stellt diese Methode eine gute Alternative, bzw. einen Mittelweg zwischen den beiden anderen Modellen dar.

Technische Daten: Impendanz, Übertragungsbereich & Co.

Die technischen Daten bei Kopfhörern sind zugegebenermaßen etwas schwer zu durchblicken. Hier wäre vor allem die Impendanz zu nennen. Dieser Wert bezeichnet den Widerstand der Kopfhörer in Ohm. Für Studiokopfhörer ist dieser Wert sehr wichtig: Eine hohe Impendanz macht zwar gute Vorverstärker nötig, dafür lassen sich die Kopfhörer nicht von schwachen und ungewollten Signalen aktivieren. Störungen und Wiedergabefehler werden also bei Modellen mit hoher Impendanz nicht so einfach mit abgespielt.

Die Nutzung von Kopfhörern mit einer hohen Impendanz ist aber an manchen Wiedergabegeräten nicht so einfach möglich. Der hohe Widerstand der Kopfhörer muss vom Abspielgerät überwunden werden – dies ist mit herkömmlichen Vorverstärkern, wie sie etwa in Laptops oder Smartphones verbaut werden, kaum möglich.

Ab einer Impendanz von etwa 100 Ohm sollte ein guter Vorverstärker genutzt werden, ab 200 Ohm ist ohne professionelle Ausstattung kaum ein Ausnutzen der maximalen Tonqualität möglich.

Auch der Übertragungsbereich wird von unerfahrenen Anwendern oft zur Beurteilung eines guten Kopfhörers herangezogen. In der Praxis hat dieser Wert jedoch nicht viel Aussagekraft. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Das menschliche Ohr kann unter Optimalbedingungen nur in einem Frequenzbereich hören, der etwa von 20 Hz – 20 kHz reicht. Der reale Frequenzgang ist noch enger. Die meisten Kopfhörer bieten bereits einen Übertragungsbereich von 20 Hz – 18 kHz, oftmals ist dieser noch breiter. Hiervon sollte man also keine Kaufentscheidung abhängig machen.

Design und Polsterung: Der Tragekomfort

Insbesondere bei Studiokopfhörern ist der Tragekomfort sehr wichtig. Häufig werden die Geräte über mehrere Stunden hinweg getragen. Bei größeren Projekten kann hier tagelang mit den Kopfhörern gearbeitet werden müssen. bei einer nicht optimalen Polsterung kann dies zu Schmerzen und Druckstellen auf dem Kopf und an den Ohren führen. Insofern ist die Gestaltung, bzw. das Design, sowie die Polsterung der Kopfhörer sehr wichtig.

Vor allem der Kopfbügel und die Ohrmuscheln sollten gut ausgepolstert sein. Egal ob mit Lederbezug oder Stoffbezug – hier muss der Nutzer wissen, was er will: Ein Lederüberzug sieht zwar besser aus, in einem warmen Studio schwitzt man darunter aber leicht. Dafür dämpft das Leder Hintergrundgeräusche von außen besser.

Hier gilt: Vorher einige Modelle aufsetzen und etwas testen. So findest du garantiert den perfekten Studiokopfhörer für dein Homestudio.

Besondere Arten von Kopfhörern

Neben den klassischen Studiokopfhörern bieten sich auch noch andere Typen für die Nutzung im Tonstudio an. Speziell sind dies DJ- und Gaming-Kopfhörer. Ob diese Kopfhörer geeignet sind, zeigen wir dir jetzt.

DJ-Kopfhörer – bequem und leistungsstark

DJ-Kopfhörer werden bevorzugt von DJs benutzt, um den eigenen Sound parallel zum Abspielen oder zum Produzieren mitzuhören. Insofern überschneiden sich die Einsatzzwecke von Studiokopfhörern und DJ-Kopfhörern oftmals. Das Problem: In der Regel müssen DJs stundenlang die Kopfhörer tragen, egal ob beim Produzieren oder beim Abspielen der Musik. Wer hier keine Kopfhörer mit bequemen Kopfbügeln und angenehmen Polstern auf den Ohrmuscheln hat, der wird schnell unglücklich mit den neuen Kopfhörern.

Bei qualitativ hochwertigen DJ-Kopfhörern sind sowohl der Kopfbügel, als auch die Ohrmuscheln sehr gut gepolstert. Der Bezug besteht meist aus Leder oder Stoff, wobei Leder den Schall von außen besser abdämmt. Ebenfalls wichtig bei einem Kopfhörer für DJs: Die Ohrmuscheln müssen einzeln umklappbar sein. So kann der Sound aus einer Ohrmuschel ans Ohr des Nutzers kommen, gleichzeitig kann die Umgebung abgehört werden. Das nennt man in der Fachsprache „Single Monitoring“.

Gaming Kopfhörer und Gaming Headsets

Gaming-Kopfhörer sind spezielle Modelle, die meist über ein integriertes Mikrofon verfügen. So kann mit Hilfe von verschiedenen Diensten mit anderen Spielern über das Internet kommuniziert werden. Die Qualität des Mikrofons ist dabei mindestens genau so wichtig wie die Qualität der Kopfhörer. Das Mikro ist in der Regel ein sogenanntes Kondensatormikrofon. Mit diesen Geräten werden Schallwellen sehr detailliert und zuverlässig aufgenommen. Der Vorteil bei dieser Mikrofonart: Auch leise Geräusche werden übertragen, sodass der Nutzer bestens zu hören ist.

Gaming Kopfhörer sind reine Freizeit-Kopfhörer ohne professionellen Anspruch – der Spaß steht hierbei klar im Vordergrund. Daraus resultiert eine wesentlich andere Abstimmung des Sounds, als beispielsweise bei Studiokopfhörern oder DJ-Kopfhörern. Bei einem Gaming Headset sollen Soundeffekte aus den Spielen klar und präsent wiedergegeben werden. Entsprechend basslastig ist der Sound dieser Produkte, sodass sich Musik oder Effekte aus Computerspielen bombastisch und omnipräsent zeigen.

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